Mittwoch, 26. Oktober 2016

Schweigen - eine Kommunikationsform?

Was ist Schweigen für Sie?

Ich finde, es sagt mehr über den Schweigenden aus, als über denjenigen, der angeschwiegen wird. Und dennoch ist es interessant, welche Reaktionen Schweigen auslöst.

Wenn Schweigen eine Dialogverweigerung ist, geht es oft um Machtausübung. Beispielsweise, wenn es um Schuldzuweisungen geht.

Wenn Schweigen eine nonverbale Kommunikationsform ist, ist jetzt vielleicht gerade etwas eingetreten, was jemanden temporär oder langfristig verstummen lässt,  wie z. B. eine Enttäuschung.

Wenn Schweigen eine Ausdrucksform ist, geht es vielleicht darum, etwas nicht herauszulassen, was im Inneren brodelt - möglicherweise eine alte, aufgestaute Wut.

Schweigen hat wohl viele "Gesichter".

Wer bei sich selbst etwas beim angeschwiegen werden spürt, wie Unverständnis, wie Wut, wie Ungeduld...sollte sich zunächst selbst hinterfragen, wieso es zu solchen Re-aktionen kommt.

Weshalb ist das wichtig?

Die schlimmste Form in sozialen Systemen, wie in Gesellschaften, Familien,  Partnerschaften, Beziehungen, Gruppen.... ist, den Kommunikationsfluss zu stauen oder gar zu beenden. Denn genau da fangen oft unbeabsichtigte Aggressionen an.

Lassen Sie es nicht soweit kommen.

Falls Sie Unterstützung benötigen, finden Sie sie hier:
Knut Bochum
Business-Coach
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Freitag, 16. September 2016

#Konfliktlösung

Das sollten wir beim Konfliktgespräch beachten

Beide Parteien müssen an einer Konfliktlösung interessiert sein
Und genau das ist häufig ein Hauptgrund, warum es zu keiner Einigung kommt. Wenn ich zwar mit Ihnen über unser Problem spreche – vielleicht, um vor anderen nicht als „sturer Bock“ zu gelten –, aber von vornherein nicht an einer Lösung interessiert bin, bringt das gar nichts.

Jeder bringt seinen Standpunkt dar
Das ist wichtig. Sie dürfen bzw. sollen Ihren Standpunkt erörtern, ohne dass ich Sie (ständig) unterbreche. Das gleiche Recht steht auch mir zu. Schon allein das Ausredenlassen verringert die Distanz zueinander.

Gemeinsamkeiten erörtern
Haben wir unsere Standpunkte auf den Tisch gebracht, gilt es, daraus Gemeinsamkeiten herauszufischen. Und wenn es nur der kleinste gemeinsame Nenner ist.

Fair bleiben
Wenn einer von uns mit wilden Schimpftiraden oder sogar mit Angriffen unter der Gürtellinie loslegt, dann kann man das Gespräch gleich beenden. Für uns beide sollte der Grundsatz gelten: niveauvoll und fair streiten, ohne dass Sie oder ich das Gesicht verlieren.

Kompromisse eingehen
Es gibt keine Konfliktlösung ohne Kompromisse. Das muss Ihnen und mir bewusst sein.

Jeder unterbreitet Lösungsvorschläge
Wir suchen also gemeinsam nach Lösungsvorschlägen und vereinbaren auch gleich den nächsten Schritt für die Konfliktlösung.

Oft ist es hilfreich, wenn eine dritte unparteiische Person am Gespräch teilnimmt und diese dafür sorgt, dass die aufgelisteten Tipps berücksichtigt werden.

Knut Bochum
Business-Coach
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Mittwoch, 6. Juli 2016

Mitarbeiterorientierte Führung


Mitarbeiter wollen u. a.
- selbstbestimmt sein
- selbstverantwortlich handeln
- mit Menschen zusammen sein
- positive Unterstützung bekommen und
- mit Wertschätzung behandelt werden

Wer von Führungskräften das erhält und weiß, dass sich die Chefin bzw. der Chef im Konfliktfall mit den Kunden vor die Mitarbeiter stellt und ggf. später fehlertolerant intern etwas regelt,
kann davon ausgehen, dass sich die Mitarbeiter intern positiver für das Unternehmen einsetzen und es auch nach außen kommunizieren.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, dass sich Führungskräfte als Teamplayer sehen und nicht einsame Entscheidungen treffen, sondern auch konfliktreiche Themen kommunizieren und begründen.
Kommunikationswege firmenintern und auch extern müssen so geregelt sein, dass nicht immer jemand gefragt werden muss, um ein (Fach-)Gespräch zu führen.
Verantwortungen, Befugnissse und Kompetenzen müssen nicht nur bekannt sein, sondern auch klar kommuniziert werden.
Prozesse müssen so beschrieben sein, dass sie klar und eindeutig nachvollziehbar sind. Die Beschreibungen müssen einfach auffindbar und lesbar sein.

Das soll ein erster Überblick sein, was zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen kann.

Weitere individuelle Details können Sie gern mit mir erarbeiten.
Sie sind der Experte ihrer Arbeit.
Ich biete Ihnen Beobachtungsgabe, neugierige Fragen und eine Reflektionsfläche an.

Buchen Sie JETZT einen individuellen TERMIN HIER:
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Mittwoch, 22. Juni 2016

#Stressbewältigung in Theorie und Praxis

Na, hat Sie der Stress schon gepackt oder sind Sie noch entspannt?

In Stressbewältigungskursen lernen Sie meist, was es für Stressarten gibt und welche Auswirkung er auf Sie hat. Sie lernen Ihre Stressoren zu benennen und dann wird geschaut,  welche Lösungsmöglichkeiten Sie finden. Das üben Sie auch praktisch.

Doch das reine Wissen nutzt Ihnen nichts, wenn Sie nicht regelmäßig daran üben / arbeiten.

Theorie und Umsetzung in der Praxis können Sie auch bei mir lernen und sich darüber hinaus auch noch begleiten lassen.

Melden Sie sich bei Interesse bitte HIER:
Knut Bochum
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Donnerstag, 9. Juni 2016

Freizeitgestaltung und Gesundheit

Es wird Zeit, unsere Freizeit wieder
zu einer freien Zeit zu machen.
Ernst Ferstl

Wenn wir unseren Feierabend nur dazu nutzen, um Vorbereitungen für die kommende Zeit zu machen, haben wir wohl den Sinn des Spruchs von Ernst Ferstl nicht verstanden.

Anspannung und Entspannung in einem ausgewogenen Verhältnis zu halten , ist eines derjenigen Dinge, die für unsere ganzheitliche Gesundheit immens wichtig sind.

Einen entspannenden Tagesausklang mit Zeiten der Ruhe auf allen Ebenen, wünsche ich allen.

Knut Bochum
Business-Coach
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Samstag, 28. Mai 2016

Konflikte kann man lösen, muss man jedoch nicht, oder?

Lassen Sie doch einfach mal alles beim alten Zustand...

7 x Konflikte behalten...

...kann man am Besten, wenn man

- kompromisslos stur auf seine Meinung pocht
- nie richtig zuhört
- dem jeweils Anderen nie ausreden lässt
- als Einzige(r) "die Wahrheit"  kennt
- ständig Veränderungen verhindert
- nur hinter dem Rücken des Anderen redet statt mit ihr/ihm
- eine vermeintliche Schuld nur bei Anderen findet.

Knut Bochum
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Samstag, 23. April 2016

Von der Heiligkeit der Eiligkeit…


Von der Heiligkeit der Eiligkeit…
Etwas Nachdenkliches für #Führungskräfte und #Mitarbeiter_innen

Kennen Sie das auch?
Es ist kurz vor dem Wochenende…. kurz vor dem lang ersehnten Urlaub …. kurz vor einer geplanten OP….

Ihre Führungskraft überlässt Ihnen meist schon das „Wie“ beim erledigen der Aufgaben. 
Ihnen geht es auch sehr gut damit.

Doch nun kommt etwas lang Geplantes, wie oben genannt, „urplötzlich“ zur Sprache.
Dann wird in operativer Hektik noch einmal möglichst Enormes von Ihnen verlangt:
- Termine, bei denen es nicht durchführbar ist, noch einmal „eben schnell mal erledigen“
- Projekte so weit vorbereiten, dass Ihre Abwesenheit keinen Einfluss hat
- Kontakte mit Kunden aufnehmen, die nicht oder schlecht erreichbar sind, um einen Auftrag noch zu bekommen

Das sind so Beispiele aus der Praxis. Oft hängt das mit wenig zeitgerechter Kommunikation, nicht vorausschauenden Planungen und/oder mangelnder Übersicht über Aufgaben / Problemlagen zu tun. Manchmal gibt`s das auch, weil in Sitzungen / Meetings oft über „andere wichtige“ Dinge gesprochen werden "muss".

Falls Sie Ihre Prozessabläufe hinterfragen wollen, sollten Sie sich einen professionellen, praxisbezogenen Coach zur Unterstützung holen. Gerade auch deshalb, um Ihre „blinden Flecken“ mit zu betrachen.

Knut Bochum
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Freitag, 15. April 2016

Umgang mit Mobbing...

...ist etwas, was oft beschrieben wird. Es gibt so viele Ratschläge (auch SCHLÄGE), einige wissen "es" besser als andere, dann kommen häufig noch diejenigen, die sich auf Forschungen und Studien stützen und agieren...

Meine Erfahrung als Anti(!)-Mobbing-Berater für Firmen und vor allem Privatpersonen ist, dass Mobbing-Situationen so individuell zu betrachten sind, wie die handelnden Personen und die ggf. dazugehörigen Berater.

Mir ist wichtig zu schauen, wo sich die/der von Mobbing Betroffene im Moment befindet, was sie/er im Stande ist zu leisten, was von außen hilfreich ist zur Deeskalation beizutragen und welche weiteren kleinen ersten Schritte notwendig sind, um Selbstwert und Selbstvertrauen aufzubauen, um auch spätere Konfliktsituationen auszuhalten und durchzustehen, sie lösen zu können, ohne zu leiden.

Und genau das ist ein sehr langer, schwieriger und dennoch meist lösbarer Prozess.

Knut Bochum
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Mittwoch, 13. April 2016

Depressionen und Burn-out - Informationen

Zunächst ein paar Basis-Informationen:

Was bedeutet "ICD"?
Die Abkürzung ICD steht für "International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems" und wurde von der WHO erstellt.

Den ICD-Code finden Sie z. B. auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

Sie wird sowohl von der Ärzteschaft als auch in der Psychotherapie benutzt. Lesen und verstehen können den ICD-Code auch andere Berufe im Gesundheitswesen.

Differenzierte Informationen:

Depressionen und Burn-out werden hier ausdrücklich NICHT als Krankheit bezeichnet!

Hier der Beweis:

Kapitel V F00-F99 Psychische und Verhaltensstörungen
Störungen der psychischen Entwicklung.
F30-F39 Affektive Störungen
Hierunter fallen auch Depressionen.

Kapitel XXI Z00-Z99 Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen
Personen, die das Gesundheitswesen aus sonstigen Gründen in Anspruch nehmen
Z73 Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung
Inkl.: Ausgebranntsein [Burn-out]

Im Gegensatz dazu gibt es auch Schlüsselungen für Krankheiten (!), wie z. B. 
Kapitel XIII M00-M99 Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes

Jetzt können Sie vielleicht abschätzen, warum auch in unserer Gesellschaft Depressionen und Burn-out nicht die nötige Anerkennung bekommen.

Knut Bochum
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Sonntag, 10. April 2016

Burnout 5 x garantiert

Wenn Sie...
- es leugnen am Ende Ihrer Kräfte zu sein
- Pause machen "verlernt" haben
- denken, immer 200% geben zu müssen
- selbst bei kleineren Fehlern Nächte lang nicht schlafen, um "es" wieder gerade biegen zu wollen
- Anderen nicht zuhören (wollen), die Sie bitten,  auf sich zu achten

Sicherlich gibt es Weiteres.

Doch vielleicht wollen gerade Sie, ja SIE, mal darüber nachdenken.

Knut Bochum
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Freitag, 1. April 2016

#Lebenslanges #Lernen




Lebenslanges Lernen...

ist nicht nur ein gutes Thema, um privat geistig fit zu bleiben, sondern es ist auch hilfreich im beruflichen Kontext.

Im Privatleben gibt es meist eine notwendige #Motivation.
Im Arbeitsleben gibt es meist Rahmenbedingungen (muss berufsbezogen sein und der Arbeit nutzen...).

Trotzdem finde ich es auch für die #Arbeitgeber gewinnbingend, wenn sie sich beim Weiterbildungswillen anbieten, Teile der #Schulungen finanziell zu unterstützen.
Ein(e) unterstützte(r) Mitarbeiter*in wird sich viel motivierter im Arbeitskontext einbrigen (win-win-Situationen herstellen)

Denken Sie einmal darüber nach, werte Arbeitgeber.

Bei der Ausgestaltung, Planung, Durchführung und Überprüfung auf Wirksamkeit, können Sie gern meine Unterstützung bekommen.

Knut Bochum
Business-Coach
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Mittwoch, 30. März 2016

Organisationsstrukturen und Macht

Unterschiedliche Positionen in einem Unternehmen einzunehmen, ist aus meiner Sicht völlig normal.
Unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen bilden meist eine Grundlage dafür.

Ein Machtgefühl zu entwickeln, dient meistens nur einzelnen Personen und nicht der Strategie eines Unternehmens.

Die Ziele aus der strategischen Ausrichtung zu verfolgen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit auf diesem Weg zu nehmen, sollte das Anliegen einer #Führungskraft sein.

Wenn Sie auf diesem Weg innere und äußere "Stolpersteine" entdecken, unterstütze ich Sie gern, damit umzugehen, ohne #Macht auszuüben.

Knut Bochum
Business-Coach
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Dienstag, 8. März 2016

#Führungsaufgabe Schulungen

Menschen in einem Schulungsplan vorzusehen, ist eine gute Sache!
Nur wenige zur Fort- / Weiterbildung zu senden und sie dann auffordern, ihr erworbenes Wissen anderen im "Schneeballverfahren" weiterzugeben, ist aus meiner Sicht eine Fehlinvestition.
Keine Mitarbeiterin, kein Mitarbeiter kann Schulungsinhalte mit Hintergrundinformationen so wiedergeben, wie ein professioneller Trainer.
Nicht immer ist die betriebswirtschaftliche "Brille" angebracht!
Investitionen in Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine Wertsteigerung fürs Gesamtunternehmen!
Weitblick und gezielte Schulungen auszuwählen,  sind #Führungsaufgaben!

Knut Bochum
Management-Training
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